Bauprojekte des Klinikums

Spitzenmedizin braucht eine entsprechende Infrastruktur. Daher arbeiten wir kontinuierlich daran, unseren Medizin-Campus weiterzuentwickeln und zu modernisieren.

Simulation TranslaTUM

 

Spitzenmedizin - jetzt und in Zukunft

Zwei große neue Einrichtungen – das OP-Zentrum Nord an der Ismaninger Straße und das Krebsforschungszentrum TranslaTUM an der Trogerstraße – werden wir noch im Jahr 2017 eröffnen. Weitere neue Einrichtungen wie zum Beispiel das Behandlungs- und Forschungszentrum für Multiple Sklerose befinden sich in Planung. 

 

OP-Zentrum Nord: Acht hochmoderne OP-Säle entstehen

Das neue OP-Zentrum Nord an der Ismaninger Straße wird Raum für zwei Nutzungsschwerpunkte bieten: Zum einen entstehen hier acht hochmoderne Operationssäle inklusive Aufwacheinheit. Gemeinsam mit dem bereits im Jahr 2010 in Betrieb genommenen OP-Zentrum Nord 1 entsteht damit ein miteinander verbundener OP-Cluster Nord mit insgesamt 16 OP-Sälen. Zwei der neuen Operationssäle sind besonders aufwändig ausgestattete Hybrid-OPs: Für die Neurochirurgie wird ein Operationssaal mit integrierter Kernspintomographie (MRT) eingerichtet, für die Gefäßchirurgie wird ein robotergeführtes Angiographie-Gerät im OP-Saal installiert. Damit können in diesen Operationssälen nicht nur die Operationen selbst, sondern auch die Diagnostik und eine sofortige Kontrolle der OP erfolgen. Der Vorteil für die Patienten: mehr Sicherheit und weniger Kontrollbedarf und Revisionseingriffe nach der Operation.

Zum anderen findet in dem neuen Gebäude der größte Teil der Klinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie mit Poliklinik und Bettenstation Platz. Im Erdgeschoss bekommt die Gefäßchirurgische Poliklinik großzügige Räumlichkeiten: Zu den Behandlungs- und Untersuchungsräumen werden unter anderem auch ein septischer Behandlungsraum für die Versorgung von Wunden gehören sowie ein aseptischer Behandlungsraum, in dem kleinere Eingriffe erfolgen können. Im zweiten Obergeschoss wird eine gefäßchirurgische Allgemeinstation mit 28 Betten und Überwachungseinheit untergebracht. Darüber hinaus werden wir eine interdisziplinäre Intensivstation einrichten.

Architektonisch schließt sich das neue Gebäude als vierter Flügel an das bestehende Neuro-Kopf-Zentrum des Klinikums an. Damit bekommt das gesamte Gebäude mit seinen markanten roten Säulen einen neuen, großzügigen Eingang mit Freitreppe von der Ismaninger Straße aus. Über den neuen Innenhof werden zukünftig Patienten, Besucher und Mitarbeiter das nördliche Zentrum des Universitätsklinikums rechts der Isar betreten können.

 

Daten zum OP-Zentrum Nord
Gesamtfläche: rund 10.000 m2
Baubeginn: Juni 2013
Fertigstellung Rohbau: Februar 2015
Voraussichtliche Fertigstellung: Sommer / Herbst 2017
Baukosten: rund 44 Mio. Euro

 

TranslaTUM: Internationale Spitzenforschung zu Krebserkrankungen

Das Zentralinstitut für translationale Krebsforschung der TUM (TranslaTUM) am Klinikum rechts der Isar soll durch die Entwicklung und Anwendung (Translation) neuer Verfahren die Heilungschancen von Krebspatienten erhöhen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern hat das Zentrum als ein „Projekt nationaler Bedeutung“ eingestuft, Bund und Länder finanzieren das Bauvorhaben je zur Hälfte.

Im Zentralinstitut für Translationale Onkologie werden neuartige Verfahren entwickelt und angewendet, die zu einer substantiellen Verbesserung der Heilungschancen für Krebspatienten führen. Forschergruppen aus der Medizin, den Ingenieurwissenschaften und den naturwissenschaftlichen Disziplinen werden im TranslaTUM eng zusammenarbeiten und die schnelle Übertragung wichtiger Forschungsergebnisse in die Krankenversorgung sicherstellen. So überwinden wir traditionelle Fach- und Fakultätsgrenzen und führen wissenschaftliche Exzellenz an zentraler Stelle zusammen, um zielgerichtete Tumortherapien und neuartige bildgebende Diagnostik voranzutreiben.

Das Gebäude bietet unter anderem Platz für Forschungslabore für insgesamt 16 Arbeitsgruppen mit rund 230 Wissenschaftlern.

 

Daten zum TranslaTUM
Gesamtfläche: rund 16.500 m2
Baubeginn: Mitte 2014
Fertigstellung Rohbau: November 2015
Voraussichtliche Fertigstellung: Herbst 2017
Baukosten: rund 48 Mio. Euro

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