Klinik und Poliklinik für

Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie

Die Klinik für Gefäßchirurgie befasst sich mit Durchblutungsstörung der Extremitäten, Erweiterung der Hauptschlagader, Verengung der Halsschlagader, Shunt- und Venenchirurgie sowie allen akuten und chronischen Erkrankungen der Arterien und Venen auf medizinisch hochmodernem Niveau.

Sprechstunden

Terminvereinbarung
Tel. 089 / 4140 - 6666 

Allgemeine Gefäßsprechstunde
Mo - Do: 9 – 16 Uhr
Freitag: 9 – 15 Uhr

Privatsprechstunde Prof. H-H. Eckstein
Dienstag: 9 – 13 Uhr
Freitag: 9 – 12 Uhr

Carotissprechstunde 
Montag: 14 – 16 Uhr

Aortensprechstunde
Mittwoch 14 – 16 Uhr

Gerinnungssprechstunde
Mittwoch 14 – 15 Uhr

Varizensprechstunde
Donnerstag 14 – 16 Uhr

VAT-Vascular Access Team
nach Terminvereinbarung

 

Bitte beachten Sie:
Bei Fragen zur stationären Aufnahme wenden Sie sich an unser Patientenmanagement
Tel. 089 / 4140 - 5266

 

Über Uns

Die Klinik für Gefäßchirurgie unter der Leitung von Prof. Hans-Henning Eckstein verfügt über die Kompetenz von acht spezialisierten Fachärzten. Die wichtigsten Fachworte für unser Gebiet lauten vaskulär („die Gefäße betreffend“) und endovaskulär („innerhalb eines Gefäßes“ oder „das Innere eines Gefäßes betreffend“). Internistische Begleiterkrankungen werden von Oberarzt und Facharzt für Innere Medizin Dr. Thomas Stadlbauer eingeschätzt und mitbehandelt. Zertifizierte Wundmanagerinnen versorgen Patienten mit chronischen Wunden.

Besonderen Wert legen wir auf eine kollegiale fachübergreifende Zusammenarbeit. Hierzu hat das Universitätsklinikum rechts der Isar im Jahr 2000 das interdisziplinäre Zentrum für Gefäßerkrankungen und 2012 das Münchner Aorten Centrum (MAC) der Technischen Universität München gegründet. Eine vertrauensvolle Kooperation mit anderen Fachdisziplinen wie Radiologie, Neurologie, Kardiologie, Nephrologie, Diabetologie und Herzchirurgie ist unverzichtbar. Im Rahmen des interdisziplinären Gefäß-Boards (dreimal wöchentlich) und des Aorten-Boards (zweimal im Monat) besprechen wir gemeinsam die individuelle Therapie für unsere Patienten.

 

Ausstattung und Service

Die Klinik für Gefäßchirurgie verfügt über 38 Betten, die auf zwei Allgemeinpflegestationen (M2a und M3b) verteilt sind. Unsere Patienten werden von hochmotivierten, freundlichen und sehr gut ausgebildeten Pflegefachkräften betreut. Nach einer sehr großen Operation oder nach Notfalleingriffen werden sie auf einer der interdisziplinären Intensivstationen behandelt (M2b und L1a).

Speziell geschulte Mitarbeiter organisieren die stationäre Aufnahme und Entlassung. Hierzu gehört u.a. die Organisation des sogenannten prästationären Tages, also des Tages vor dem eigentlichen Klinikaufenthalt, und die reibungslose Weiterbehandlung durch den zuweisenden Haus- bzw. Facharzt oder in einer Rehaklinik.

 

Behandlungsschwerpunkte

Die Art der Behandlung richtet sich nach Ausdehnung und Dringlichkeit der Therapie. Prinzipiell kommen in der Gefäßchirurgie konservative (= ohne Operation), offen-operative und endovaskuläre Behandlungsmethoden zum Einsatz. Die Therapie erfolgt nach national und international anerkannten Richtlinien.

 

Unsere Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Aussackung der Hauptschlagader (Aortenaneurysma)
  • Verengung der Halsschlagader (Carotisstenose)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
  • Arterielle Embolie und Thrombose
  • Shunts bei dialysepflichtigen Patienten
  • Krampfadern (Varizen)
  • Tiefe Becken- und Beinvenenthrombosen
  • Durchblutungsstörungen der Nieren- und Darmarterien
  • Gefäßfehlbildungen und kindliche Gefäßerkrankungen
  • Vaskuläre Kompressionssyndrome

 

Für eine erfolgreiche Therapie steht uns seit 2012 ein hochmoderner Hybrid-OP zur Verfügung, in dem wir mithilfe einer hochauflösenden Angiographie-Anlage eine bild-gesteuerte offene oder endovaskuläre Therapie durchführen können. Dies ist besonders wichtig bei der endovaskulären Therapie von Aortenerkrankungen, aber auch im Rahmen von Bypass-Operationen oder primär endovaskulären Behandlungen. Offene Operationen können darüber hinaus sehr gut mit diversen Katheter-Techniken kombiniert werden.

Auch bei der zumeist ambulanten Therapie von Krampfadern wenden wir nahezu alle modernen Verfahren an. Hierzu gehören endovenöse Verfahren (Schaum-Sklerosierung, thermische Verfahren) aber auch klassisch-operative Methoden (Phlebektomie, Stripping-OP). Fachlich wird unser Venenzentrum durch vier Gefäßchirurgen mit der Zusatzbezeichnung „Phlebologie“ betreut.

Pro Jahr behandeln unsere Ärzte und Pflegekräfte mehr als 1.300 Patienten stationär. Hinzu kommen mehr als 7.000 Patientenkontakte in unserer Poliklinik. Die Betreuung erfolgt dabei in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Gefäßspezialisten und Hausärzten. Durch diese integrierte Versorgung können wir die Therapie optimieren und den stationären Aufenthalt der Patienten verkürzen.

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Forschung und Lehre sind ein wichtiger Schwerpunkt einer Universitätsklinik. Entsprechend unserem Motto „Wissen schafft Heilung“ tragen Erforschung und Einführung innovativer Behandlungsmethoden dazu bei, dass wir unseren Patienten immer die neuesten und besten Diagnose- und Therapieverfahren anbieten können.

Unsere Klinik führt eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen durch, um die Behandlung von Menschen mit Gefäßerkrankungen zu optimieren. Diese Untersuchungen betreffen die grundlagenorientierte und klinische Forschung sowie die vaskuläre Versorgungsforschung. Dafür beteiligt sich die Klinik an mehreren, teilweise internationalen Studien sowie an interdisziplinären Neuentwicklungen diagnostischer und therapeutischer Verfahren. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der vaskulären Versorgungsforschung werden im Gesundheitswesen genutzt, um eine auf Forschungsergebnissen fußende, bedarfsgerechte und gleichmäßige Versorgung von Patienten mit Gefäßerkrankungen sicherzustellen.

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