Institut für

Toxikologie und Umwelthygiene

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die „mitochondriale Toxikologie“. Mitochondrien sind auch als Kraftwerke der Zelle bekannt und elementarer Bestandteil der Zellen aller höheren Lebewesen und daher klinisch hochrelevant für zahlreiche Erkrankungen.

Kontakt

Institut für Toxikologie und Umwelthygiene
Biedersteiner Str. 29, Gebäude 602
80802 München

Direktor
Prof. Dr. med. Martin Göttlicher
E-Mail: martin.goettlicherathelmholtz-muenchen.de oder martin.goettlicherattum.de
Tel. 089 / 3187 - 2446

Sekretariat
Tel. 089 / 4140 - 3411
Fax 089 / 4140 - 3412

Arbeitsgruppen und Laborleitung
PD Dr. Hans Zischka
E-Mail: zischkaathelmholtz-muenchen.de oder h.zischkaattum.de
Tel. 089 / 4140 - 3420

 

Über Uns

Das Institut für Toxikologie und Umwelthygiene und das Institut für Molekulare Toxikologie und Pharmakologie am Helmholtz Zentrum München stehen unter der gemeinsamen Leitung von Prof. Dr. Martin Göttlicher. Beide Institute sind der Forschung und Lehre im Bereich der Toxikologie verpflichtet. Dabei steht insbesondere das molekulare Verständnis der Wirkung kleiner chemischer Moleküle auf biologische Systeme und deren nützliche oder schädliche Konsequenzen für (patho-)physiologische Prozesse im Vordergrund. Aus diesem Verständnis heraus entwickeln wir zielgerichtete Therapieansätze und beurteilen Risiken durch Chemikalienexpositionen.
 

Unser Institut leistet wichtige Lehrbeiträge, z. B. in den Bereichen

  • Pharmakologie und Toxikologie
  • Klinische Umweltmedizin
  • Toxikologie für Chemiker
  • Ernährungswissenschaften

 

Die Arbeitsgruppe Zischka am Institut für Toxikologie und Umwelthygiene untersucht die Rolle der Mitochondrien (wichtiger Bestandteil menschlicher Zellen: "Kraftwerke der Zelle") im Zusammenhang mit schwerwiegenden Erkrankungen. Hierzu nutzen wir Krankheitsmodelle, molekularbiologische, biochemische und biophysikalische Methoden. Unser Ziel ist es, innovative und patientenfreundliche Therapien gegen mitochondriale Fehlfunktionen zu entwickeln.

 

Leistungsspektrum

  • Isolierung hochreiner, funktioneller Mitochondrien
  • Elektronenmikroskopie
  • Charakterisierung von Mitochondrien (Membranpotenzial, reaktive Sauerstoffspezies, Sauerstoffverbrauch, Enzymaktivitäten)
  • Fluoreszenzmikroskopie
  • Free-Flow-Elektrophorese
  • Proteom- und Lipidomanalysen von Mitochondrien

 

Schwerpunkte

Morbus Wilson
Diese auch als Kupferspeicherkrankheit bekannte Erbkrankheit zeichnet sich durch massive Anreicherung von Kupfer im gesamten Organismus, vor allem in der Leber und dem Gehirn aus. In der Leber ist dabei vor allem eine Schädigung der Mitochondrien von Bedeutung, die unbehandelt zu einem akuten Leberversagen führt. Wir möchten eine hocheffektive Therapie entwickeln, die diesen Schaden an den Mitochondrien rückgängig macht und damit einem Leberversagen vorbeugt.

NASH 
Die nichtalkoholische Fettlebererkrankung ist aufgrund der massiven Zunahme ernährungsabhängiger Zivilisationskrankheiten wie Adipositas und Diabetes mellitus die häufigste chronische Lebererkrankung in westlichen Ländern. Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich damit, die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen zu verstehen und Therapieansätze zu entwickeln.

Hepatozelluläres Karzinom 
Tumore der Leber sind eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen weltweit und auch in westlichen Ländern auf dem Vormarsch. Unsere Gruppe beleuchtet die Rolle der Mitochondrien bei dieser Erkrankung mit dem Ziel, deren spezifische Bedeutung für den Tumor zu entschlüsseln und somit die Entwicklung neuer Therapiekonzepte voranzubringen.

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