Klinik und Poliklinik für

Unfallchirurgie

Wir sind eines der herausragenden Zentren für Unfallchirurgie in Oberbayern. Unser Spektrum reicht von schwersten Verletzungen bis hin zur Rekonstruktionschirurgie. Spezialisten sind wir besonders für Polytrauma, Handchirurgie sowie bei komplizierten Brüchen und Pseudarthrosen der Arme und Beine.

Sprechstunden

Im Notfall, bei akuten Verletzungen oder nach einem Unfall wenden Sie sich bitte direkt an die chirurgische Notaufnahme im Erdgeschoss des Universitätsklinikums rechts der Isar. Der diensthabende Unfallchirurg ist 24 Stunden unter Tel. 089 / 4140 - 5127 erreichbar. Wenn es sich nicht um einen Notfall handelt, stellen Sie sich bitte in einer unserer Sprechstunden vor.

Telefonische Terminvereinbarung (erforderlich)
Tel. 089 / 4140 - 7390

Alle Spezialsprechstunden finden Sie auf der Website der Unfallchirurgie.
 

Über Uns

Die Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie am Universitätsklinikum rechts der Isar unter der Leitung von Prof Dr. Peter Biberthaler ist eines der herausragenden Zentren für Unfallchirurgie in der Region München und Oberbayern. Das Leistungsspektrum reicht von der Versorgung akut Unfallverletzter über komplexe Gelenkschirurgie bis hin zur Rekonstruktion von schlecht verheilten Knochen oder Gelenkachsen. Neben dem Klinikdirektor Prof. Biberthaler sind weitere neun ausgewiesene Experten für Unfallchirurgie als bereichsleitende Oberärzte tätig. Unsere Klinik ist untergliedert in die Bereiche unfallchirurgische Notaufnahme für die Versorgung von schwerstverletzten, also polytraumatisierten, Patienten, Schulter- und Ellenbogenchirurgie und insbesondere Handchirurgie, Frakturen und Pseudarthrosen der unteren Extremität sowie Oberschenkel- oder Unterschenkelbrüche. Unsere Kompetenz auf diesen Gebieten spiegelt sich wider in mehreren internationalen Operationskursen, z. B. für den Ellenbogen und die Schulter, in denen wir hoch erfolgreiche, innovative OP-Techniken an deutsche und internationale Operateure weitergeben. Damit die Kollegen noch bessere Ergebnisse für ihre Patienten erzielen.

 

Ausstattung und Service

Der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie stehen auf den beiden Stationen M0a und M3a 40 Betten zur Verfügung. In unseren zwei unfallchirurgischen und einem handchirurgischen Operationssälen verwenden wir die neuesten Diagnose- und Therapiegeräte gemäß der Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Jährlich vertrauen uns mehr als 2.300 stationäre und über 23.000 ambulante Patienten ihre Gesundheit an und werden von uns auf höchstem universitärem Niveau behandelt.
 

Behandlungsschwerpunkte

Als Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie behandeln wir täglich schwerstverletzte Patienten nach neuestem Stand der Kunst. Unser Ziel ist es, maximale Ergebnisse für unsere Patienten zu erreichen, so dass diese selbst nach einem schweren Unfall möglichst schnell wieder zu neuer Gesundheit und Lebensfreude finden.

Ein besonderer Schwerpunkt besteht für die Korrektur bei falsch oder gar nicht verheilten Knochenbrüchen, Achsfehlstellungen, Pseudarthrosen, Verlängerungsoperationen und 3D-Achskorrekturen. Gemeinsam mit unserer Forschungsabteilung entwickeln wir außerdem neu wachsende Knochen, die wir bei ausgedehnten Knochendefekten einsetzen können.
 

Unser Behandlungsspektrum im Überblick

  • Komplexe Behandlung von Schwerstverletzten (Polytrauma)
  • Arbeitsunfälle
  • Beckenbrüche, Unterschenkelbrüche, Brüche des Schlüsselbeins
  • Verletzungen der Wirbelsäule und Hüfte
  • Pseudoarthrosen
  • Verlängerungsoperationen
  • 3-D-Achskorrekturen
  • Gelenkfrakturen von Schulter und Ellenbogengelenk, hier insbesondere minimal-invasive, arthorskopisch unterstütze Operationstechniken
  • Kniegelenksfrakturen
  • Wiederherstellende Chirurgie
  • Handfrakturen / traumatologische Handchirurgie
     

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Experimentelle Forschung
Die Kernthemen der experimentellen Forschung in der Unfallchirurgie sind „Tissue Engineering“ (Gewebezüchtung) und die Behandlung von Schock und Sepsis (Blutvergiftung). Mit labortechnischen Methoden erforschen wir neue diagnostische und therapeutische Maßnahmen. Ferner beschäftigen wir uns wissenschaftlich mit einem breiten Spektrum möglicher Unfallfolgen, wie Knochenbrüche, innere Blutungen, Blutungsschock, Schädel-Hirn-Trauma, septischeKomplikationen oder Organversagen . Hier versuchen wir einerseits mittels neuartiger Biomarker den Krankheitsverlauf besser und schneller vorherzusagen. Andererseits wollen wir die bestehenden Therapien weiter verbessern.
 

Klinische Forschung
Die klinische Forschung beschäftigt sich mit ähnlichen Fragestellungen wie die experimentelle Forschung. Der Unterschied besteht darin, dass hierbei unsere Patienten im Rahmen klinischer Studien direkt und so frühzeitig wie möglich von neuen diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen profitieren.

Darüber hinaus führen wir wissenschaftliche Auswertungen des Traumaregisters der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) durch. Unsere Forschungsschwerpunkte sind dabei insbesondere Polytraumen (gleichzeitige schwerste Verletzung mehrerer Körperregionen) und die Behandlung von Verletzungen an den Extremitäten (Hand-, Arm- und Beinverletzungen).

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