04.08.2026
Gemeinsames Zentrum von TUM Klinikum und LMU Klinikum

Deutsche Krebshilfe fördert Comprehensive Cancer Center München erneut als Onkologisches Spitzenzentrum

Die erfolgreiche Zusammenarbeit von LMU Klinikum und TUM Klinikum Rechts der Isar in der Krebsmedizin wird fortgesetzt – mit Schwerpunkten auf innovativer Forschung, patientenzentrierter Versorgung und Künstlicher Intelligenz. Deutschlandweit fördert die Deutsche Krebshilfe insgesamt 14 Onkologische Spitzenzentren.
Haupteingant TranslaTUM
Eingang des Krebsforschungszentrums TranslaTUM am TUM Klinikum Rechts der Isar.

Das Comprehensive Cancer Center München (CCC München) wird auch in den kommenden Jahren von der Deutschen Krebshilfe als Onkologisches Spitzenzentrum gefördert. Mit der erneuten Förderung würdigt die Deutsche Krebshilfe die herausragenden Leistungen des gemeinsamen Krebszentrums des LMU Klinikums und des TUM Klinikums Rechts der Isar in der Patientenversorgung, Krebsforschung, Prävention sowie Aus- und Weiterbildung. Gleichzeitig schafft die Förderung die Grundlage, innovative Entwicklungen in der Onkologie weiter voranzutreiben und Patientinnen und Patienten auch künftig Zugang zu modernster Krebsmedizin zu ermöglichen.

Das CCC München vereint die Expertise des LMU Klinikums und des TUM Klinikums Rechts der Isar. Gemeinsam behandeln beide Universitätsklinika jährlich mehr als 40.000 Krebspatientinnen und -patienten. In den interdisziplinären Tumorkonferenzen werden jährlich über 30.000 Patientenfälle besprochen und individuelle Behandlungsempfehlungen entwickelt. Durch die enge Verzahnung von Forschung und klinischer Versorgung gelangen neue wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in die Patientenversorgung.
 

Univ.-Prof. Dr. med. Hana Algül
Univ.-Prof. Dr. med. Hana Algül
Direktor des CCC München TUM
Die erneute Förderung durch die Deutsche Krebshilfe bestätigt die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit unseres gemeinsamen Comprehensive Cancer Center München. Sie eröffnet uns die Möglichkeit, Forschung, Präzisionsonkologie und Künstliche Intelligenz noch enger mit der klinischen Versorgung zu verknüpfen. Unser Ziel ist es, wissenschaftliche Innovationen möglichst schnell und verantwortungsvoll zum Nutzen unserer Patientinnen und Patienten zu überführen – und damit die Krebsmedizin von morgen aktiv mitzugestalten.“
Patientenzentrierte Krebsmedizin und Prävention

Im Mittelpunkt aller Aktivitäten des CCC München steht eine konsequent patientenzentrierte Krebsmedizin. Neben einer personalisierten Behandlung bietet das Zentrum umfassende psychoonkologische, sozialmedizinische, ernährungsmedizinische und palliativmedizinische Unterstützungsangebote. Mit dem Patientenhaus am CCC München steht Betroffenen und ihren Angehörigen zudem eine zentrale Anlaufstelle für Beratung, Information und Begleitung zur Verfügung. Gleichzeitig werden Patientinnen und Patienten aktiv in Forschung und die Weiterentwicklung der Versorgung eingebunden.

Ein weiterer Schwerpunkt des CCC München liegt auf der Krebsprävention. Mit Angeboten zur Gesundheitsförderung, Früherkennung und Nachsorge sowie Präventions- und Gesundheitskompetenzprogrammen verfolgt das Zentrum einen umfassenden Präventionsansatz. Gleichzeitig wird die Präzisionsonkologie konsequent weiterentwickelt. Moderne molekulare Diagnostik, KI-gestützte Analysen und Molekulare Tumorboards ermöglichen zunehmend individuell abgestimmte Therapien. Darüber hinaus erhalten Patientinnen und Patienten durch ein breites Studienangebot frühzeitig Zugang zu innovativen Behandlungsmöglichkeiten.

Prof. Dr. med. Volker Heinemann
Prof. Dr. med. Volker Heinemann
Direktor des CCCM LMU
Dieser Erfolg ist vor allem das Ergebnis der außergewöhnlichen Teamleistung aller Partner im CCC München. Ohne die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vielen engagierten Mitarbeitenden wäre diese erneute Förderung nicht möglich gewesen. Mit der Förderung können wir unsere Aktivitäten insbesondere im Bereich des Patientenhauses und der Krebsprävention gezielt weiter ausbauen. Sie gibt uns die Möglichkeit, neue, kreative Ansätze zu entwickeln und innovative Ideen zum Nutzen unserer Patientinnen und Patienten umzusetzen.“
Ausbau des Einsatzes von KI in der Krebsmedizin

In der kommenden Förderperiode wird das CCC München den Einsatz Künstlicher Intelligenz weiter ausbauen, um Diagnostik, Therapie und klinische Prozesse zu optimieren und wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Versorgung zu überführen. Gleichzeitig stärkt die Förderung die klinische Forschung sowie die Aus- und Weiterbildung der nächsten Generation von Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Mit der erneuten Förderung wollen beide Münchner Universitätsklinika ihre führende Rolle in der Krebsmedizin weiter ausbauen. Im Fokus stehen innovative Forschung, patientenzentrierte Versorgung und die Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Verfahren – mit dem gemeinsamen Ziel, die Krebsmedizin der Zukunft aktiv mitzugestalten und die Versorgung von Krebspatientinnen und Krebspatienten nachhaltig zu verbessern.