28.05.2026
Gemeinsames Engagement des Klinikums mit dem Verein HORIZONT e.V. für benachteiligte Mütter und deren Kinder

Das TUM Klinikum macht sich stark für Frauengesundheit und gegen Gewalt an Frauen

Das TUM Klinikum setzt ein klares Zeichen für mehr Frauengesundheit und gegen Gewalt an Frauen: Es startet eine Kooperation mit HORIZONT e.V., einem Verein, der sich um benachteiligte wohnungslose Mütter und deren Kinder kümmert. Ziel der Zusammenarbeit ist, die gesundheitliche Versorgung für Frauen zu verbessern sowie aktive Präventions- und Aufklärungsarbeit zu leisten – auch, um Gewalt gegen Frauen entschlossen zu begegnen.
Ein Kreis von Menschen mit übereinandergelegten Händen als Symbolbild für Zusammenhalt
Gemeinsam für Frauengesundheit und gegen Gewalt an Frauen (Symbolbild).

„Frauengesundheit ist eine zentrale Aufgabe unserer Universitätsmedizin. Im engen Schulterschluss mit HORIZONT e.V. können wir Patientinnen ganzheitlich unterstützen – medizinisch, sozial und psychologisch. Gemeinsam engagieren wir uns gegen Gewalt an Frauen und für sichere Räume. Damit fördern wir die gesundheitliche Versorgung von Frauen auch in schwierigen Lebensphasen“, sagt Marie le Claire, Kaufmännische Direktorin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des TUM Klinikums.

Dekanin Univ.-Prof. Stephanie E. Combs betont: „Als TUM School of Medicine and Health stehen wir geschlossen gegen jegliche Gewalt an Frauen – dazu gehören neben rein physischer Gewalt auch sexualisierte Gewalt und sexuelle Belästigung, psychische Gewalt sowie strukturelle Gewalt, die persönliche Freiheiten und Lebenschancen einschränkt. Es liegt uns am Herzen, ein Arbeitsklima zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden entfalten können, egal welchen Geschlechts. Für uns ist in Wissenschaft, Lehre und Krankenversorgung die Frauengesundheit kein Randthema. Wir setzen uns entschieden für eine gendersensible Medizin ein, die wissenschaftlich fundiert, patientenorientiert und zukunftsweisend ist. Wir stehen für eine fortschrittliche Forschung, die frauenspezifische Fragestellungen in den Mittelpunkt rückt – und neue Therapien, Diagnostik und Präventionskonzepte hervorbringt. Unseren Studierenden aller Studiengänge und Fachrichtungen wird diese Haltung vom ersten Semester an vorgelebt.“

 

Prof. Stephanie E. Combs, Marie le Claire und Jutta Speidel © TUM Klinikum
Machen sich stark für benachteiligte Frauen und deren Kinder (v. li. n. re.): Univ.-Prof. Stephanie E. Combs (Dekanin der TUM School of Medicine and Health), Marie le Claire (Kaufmännische Direktorin TUM Klinikum) und Schauspielerin Jutta Speidel (Gründerin von HORIZONT e. V.). © TUM Klinikum

 

Schauspielerin Jutta Speidel, Gründerin von HORIZONT e. V., erklärt: „Mit der Eröffnung unseres dritten Hauses im Oktober 2026 entsteht bei HORIZONT ein neuer Bereich für Therapie und Gesundheit. Dort schaffen wir einen geschützten Ort für Frauen und ihre Kinder, die niedrigschwellige Unterstützung rund um ihre körperliche und psychische Gesundheit benötigen – schnell zugänglich, würdevoll und nachhaltig wirksam.“

Mit einer Spende von 10.000 Euro an HORIZONT e.V. unterstreicht das TUM Klinikum seinen Einsatz für frauenspezifische Belange: Durch die Kooperation mit dem Verein erhalten benachteiligte Frauen und Kinder einen niederschwelligen und zielgerichteten Zugang zu wichtigen, medizinischen Leistungen. Das gespendete Geld stammt aus einer Schenkung, nicht aus öffentlichen Mitteln. Durch sein Engagement möchte das TUM Klinikum auch sozial schwächeren Menschen den Zugang zu universitärer Spitzenmedizin erleichtern. Schauspielerin Speidel: "Wir danken dem TUM Klinikum von Herzen für die großzügige Spende."