„Hoffnungsvoll – trotz alledem“
Den Kern der Ausstellung bilden 18 Teppichfliesen, die sich den Themen Hoffnung, Vertrauen und Zuversicht widmen. Jedes Teppichstück bietet einen Impuls, hoffnungsvoll zu bleiben – trotz des Negativen, das im eigenen Leben, im persönlichen Umfeld oder auch auf der Welt gerade geschieht. Die Impulse können ein Zitat, eine Frage oder eine Anregung zum Weiterdenken sein. Besucherinnen und Besucher der Ausstellung sind eingeladen, eigene Gedanken auf kleinen Zetteln zu hinterlassen, eine Spruchkarte für zu Hause mitzunehmen oder einfach zu verweilen und innezuhalten.
Zu den besonders beeindruckenden Ausstellungsbeiträgen gehört ein Interview mit einer ehemaligen onkologischen Patientin der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde. Die Frau erhielt innerhalb nur weniger Tage sowohl die schöne Nachricht der lang ersehnten Schwangerschaft als auch die lebensbedrohliche Diagnose: Krebs. Wie sie und ihr Umfeld damit umgingen, was ihr Zuversicht und Halt gaben und wie es ihr heute geht, schildert sie im Interview mit Claudia Zierer, Leiterin der Katholischen Seelsorge und Initiatorin der Ausstellung. Ihre Geschichte fasst die ehemalige Patientin so zusammen: „Sei klug und halte Dich an Wunder!“.
Zum Audio-Interview "Hoffnungsvoll - trotz alledem"
Ausstellungsbesucherinnen und -besucher können das Interview über einen QR-Code auf einer der Teppichfliesen scannen und abspielen.
Die Ausstellung startet am 30. Juni 2026 mit einer Vernissage ab 14:30 Uhr in der Katholischen Kirche des TUM Klinikums Rechts der Isar und steht allen Patientinnen, Patienten, Angehörigen und Interessierten bis 20. Juli 2026 offen. „Unser Seelsorgeteam würde sich freuen, wenn die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher danach hoffnungsvoll weitergehen“, sagt Claudia Zierer.